des Franz-Josefs-Bahnhofs

JA zu einer sinnvollen Neugestaltung

und damit einer weiteren Zerstörung
des historischen Stadtbildes im
innerstädtischen Bereich

NEIN zu Hochbauten am Althangrund

März 2019: Petition “Lebenswerter Althangrund” erzielt innert kürzester Zeit die erforderlichen Unterschriften!! Über 90% der in diesem Zusammenhang befragten Wiener*innen sind gegen den Bau einer Tiefgarage in der Nordbergstraße.

Vielen Dank für die Teilnahme!

ÜBERBLICK

Beim großteils geschützten Alsergrunder Gründerzeitviertel Althangrund plant ein privater Investor ein Großprojekt mit einer Bauzeit von fünf Jahren (2019-2024). Das Gelände des Franz-Josef-Bahnhofs (FJB) soll komplett neu gestaltet werden. Es sollen etwa 500-800 Wohnungen und Geschäfte sowie Büros entstehen.

Die Stadt Wien hat für dieses Projekt Rahmenbedingungen formuliert, die u.a. maximale Bauhöhen von 126m vorsehen (Zum Vergleich: das angrenzende Gründerzeitviertel weist eine Bauhöhe von 21m auf, der Franz-Josefs-Bahnhof ist rund 40m hoch). Der Bevölkerung wurde in einem Beschluss der Stadterweiterungskommision 2017 ein erheblicher sozialer Mehrwert versprochen – in Form von geförderten Wohnungen und sozialer Infrastruktur wie Schule, Kindergarten, etc. Wir sehen die Einhaltung dieser Versprechen in Gefahr.

Während wir in den Planungsbeschreibungen durchaus auch positive Ansätze erkennen können, sind die Rahmenbedingungen insb. die Bauhöhe betreffend inakzeptabel. Trotz der Einrichtung eines Dialogbüros erleben wir Defizite in der Information der AnrainerInnen sowie in der Konsistenz, Transparenz und Verbindlichkeit der Zusagen.

BÜRGER*INNENVERSAMMLUNG 24.01.2019


Große Bürger*innenbeteiligung – Danke!

Bewohner der High End Wohnungen im Althanquartier beklagen beträchliche Belastungen durch den Bahnverkehr einige Stockwerke unter ihnen: “Es ist, als ob mehrmals täglich ein Zug durch unsere Wohnung fährt”.
(Bemerkung: ÖBB plant eine Frequenzerhöhung, also mehr Züge pro Tag)

Der geplante Abriß der aktuellen Garage bzw. die damit notwendige Auslagerung der Stellplätze in eine neu zu bauende Tiefgarage unter der Nordbergstraße war überhaupt kein Thema (was hat das auch mit dem Althangrund zu tun???!!!) … es wurde erst durch Zuhörer ins Spiel gebracht. So war es den Präsentator*innen immerhin möglich, dazu ca. volle 15 Sekunden (!) ausführlich (?) Stellung zu nehmen, um möglichst schnell in Richtung Fahrradstellplätze und sonstiges ab zu biegen!

(Bemerkung: Die Fläche der bestehenden Garage würde in Wohn/Büroräume umgenutzt. Somit werden noch mehr Stellplätze als aktuell notwendig …)